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ARBEITSRECHT FÜR ARBEITNEHMER
UND FÜHRUNGSKRÄFTE

Rechtsanwälte für Arbeitsrecht in Frankfurt a.M.

Rechtsanwälte für Arbeitsrecht für Arbeitnehmer und Führungskräfte in Frankfurt am Main

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Arbeitsrecht

Wir sind Rechtsanwälte und Fachanwälte und spezialisiert auf das Arbeitsrecht. Seit vielen Jahren. Für Arbeitnehmer und Führungskräfte.

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Kündigung, Aufhebungs-vertrag und Abfindung

Wir sind auf Kündigungen, Aufhebungs-verträge, Abfindungsverhandlungen und Abmahnungen spezialisiert. Kündigungs-schutz nehmen wir beim Wort .

Rechtsberatung für Arbeitnehmer und Führungskräfte

Zu den Mandanten von Rechtsanwalt Weber und Rechtsanwalt Daum zählen Angestellte und gewerbliche Arbeitnehmer in privaten Unternehmen und im öffentlichen Bereich ebenso wie leitende Angestellte, Abteilungs- und Bereichsleiter, Führungskräfte und Geschäftsführer.

Tarifliche wie auch außertarifliche Arbeitnehmer erhalten eine fundierte Beratung in allen Fragen vom Abschluss des Arbeitsvertrags, über dessen Kündigung bis zur Formulierung des Zeugnisses.

Kanzlei für Arbeitsrecht im Rhein-Main Gebiet

Durch den zentralen Kanzleisitz in Frankfurt (Bahnhofsnähe) ist die Arbeitsrechtskanzlei für Mandanten aus Frankfurt ebenso gut erreichbar wie für Klienten aus Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz, Hanau, Bad Homburg, Bad Vilbel und dem gesamten weiteren Rhein-Main-Gebiet.

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Wissenswertes zu Kündigung und Kündigungsfrist

Kündigung erhalten?
Wenn Sie eine Kündigung erhalten haben, sind die Fragen zu prüfen: Haben Sie Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG)? Selbst wenn das Kündigungsschutzgesetz auf Sie keine Anwendung findet, kann die Kündigung sich dennoch aus anderen Gründen als unwirksam erweisen (z.B. wegen Verstoß gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz, wegen der Nichteinhaltung von Formvorschriften u.ä.). Außerdem gibt es Sonderkündigungsschutz für schwerbehinderte Arbeitnehmer, Schwangere, Eltern in der Elternzeit, Betriebsräte usw.

Im Rahmen des Kündigungsschutzgesetzes muss der Arbeitnehmer innerhalb drei Wochen tätig werden. Wird die 3-Wochen-Frist des Kündigungsschutzgesetzes für die Erhebung einer Kündigungsschutzklage (beginnend mit dem Zugang der Kündigungserklärung) versäumt, kann die Kündigung nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen noch angegriffen werden.
Arbeitsrecht und Kündigung
Da das Arbeitsrecht ein sehr komplexes Rechtsgebiet ist und sich durch die Rechtsprechung ständig weiterentwickelt, gibt es Arbeitsrechts-Anwälte, vor allem Fachanwälte für Arbeitsrecht. Unter diesen Spezialisten im Arbeitsrecht finden sich wiederum Anwälte, die den Fokus auf die Bereiche Kündigung und Kündigungsschutz legen. Herr Rechtsanwalt Christian Weber ist auf die Gebiete der Kündigung und des Kündigungsschutzes spezialisiert.
Was bedeutet außerordentliche (fristlose) Kündigung?
Besser bekannt ist die außerordentliche Kündigung auch als fristlose Kündigung. Der Unterschied zu einer ordentlichen Kündigung liegt darin, dass die Kündigungsfrist nicht eingehalten wird, da das Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung beendet werden soll. Gem. § 626 Abs.1 BGB bedarf es zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses ohne Einhaltung der Kündigungsfrist einen besonderen Grund. Hierzu müssen Geschehnisse vorliegen, aufgrund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsparteien die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann. Damit eine fristlose Kündigung also wirksam ist verlangt es einen Grund, welcher aus objektiver Sicht das Arbeitsverhältnis schwer belastet. Regelmäßig kommt es vor, dass Arbeitgeber eine fristlose Kündigung aussprechen, ohne dem Arbeitnehmer zuvor eine Abmahnung erteilt zu haben.
Welche Kündigungsfrist gilt?
Die Kündigungsfrist kann sich aus dem Vertrag, einem Tarifvertrag oder aus dem Gesetz ergeben. Kündigungsfristen enden üblicherweise zum Monatsende, können aber auch andere Beendigungszeiten vorsehen (z.B. zum Quartalsende). Grundsätzlich gilt, dass eine vertragliche Kündigungsfrist für den Arbeitgeber nicht kürzer als die gesetzliche sein darf. Eine tarifvertragliche Kündigungsfrist findet Anwendung, wenn entweder Arbeitgeber und Arbeitnehmer originär tarifgebunden sind (d.h. der Arbeitnehmer ist in der Gewerkschaft, der Arbeitgeber im Arbeitgeberverband) oder die Anwendbarkeit eines Tarifvertrags im Arbeitsvertrag vereinbart wurde. Es gibt Fälle, in denen die Ermittlung der korrekten Kündigungsfrist nicht einfach ist und weitergehende Rechtsberatung erfordert, etwa dann, wenn die im Arbeitsvertrag genannte Kündigungsfrist von derjenigen eines anwendbaren Tarifvertrags abweicht und die Beendigungszeiten voneinander abweichen.

Wissenswertes zum Aufhebungsvertrag

Aufhebungsvertrag, Abwicklungsvertrag, Auflösungsvertrag
Durch einen Aufhebungsvertrag, auch Abwicklungsvertrag oder Auflösungsvertrag genannt, wird ganz allgemein ein Arbeitsverhältnis einvernehmlich beendet. Im Arbeitsrecht bedeutet ein solcher Aufhebungsvertrag, dass die Parteien (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) das Arbeitsverhältnis mit oder Einhaltung einer Frist beenden können. Für den Arbeitgeber bedeutet es, dass er nicht an Kündigungsschutzvorschriften gebunden ist, das Kündigungsschutzgesetz nicht beachten muss und zum Beispiel keine Sozialauswahl treffen muss. Um den Verlust des Arbeitsplatzes auszugleichen, wird in Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen oder Auflösungsverträgen häufig die Zahlung einer Abfindung vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer vereinbart. Um die Abfindungshöhe ganz in Ihrem Sinne zu verhandeln und entsprechende Konditionen zu erreichen, sollten Sie erfahrene Berater bzw. Fachanwälte für Arbeitsrecht an Ihrer Seite haben. In Frankfurt und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet können wir Sie mit unserer langjährigen Erfahrung und unserem Wissen fundiert beraten.
Aufhebungsvertrag und Arbeitslosengeld – Sperrzeit?
Unterschreibt man als Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag, wirkt man, wie bei einer eigenen Kündigung, an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit und verursacht seine Arbeitslosigkeit selbst. Kann der der Arbeitnehmer hierfür keinen wichtigen Grund nachweisen, kommt es gem. § 159 Abs. 1 Nr. 1 SGB III beim Arbeitslosengeld zu einer Sperrzeit, die in der Regel zwölf Wochen andauert. Damit diese Sperrzeit nicht eintritt, müssen Arbeitnehmer folglich einen wichtigen Grund für einen Aufhebungsvertrag haben. Dieser wichtige Grund kann von der Arbeitsagentur anerkannt werden, wenn z.B. der Arbeitgeber als Alternative zum Aufhebungsvertrag mit einer (nicht verhaltensbedingten) Kündigung gedroht hat, und wenn diese vom Arbeitgeber in Aussicht gestellte Kündigung wirksam bzw. rechtens gewesen wäre. Auch eine Betriebsstilllegung kann einen wichtigen Grund darstellen.

Bevor Sie einen Aufhebungsvertrag, Abwicklungsvertrag oder Auflösungsvertrag unterschreiben, oder sich gar mit einer Kündigung einverstanden erklären und auf möglichen Kündigungsschutz verzichten, sollten Sie sich vorab von einem qualifizierten Anwalt für Aufhebungsverträge und Kündigungen, einem Fachanwalt für Arbeitsrecht, rechtlich beraten lassen.

Unsere Expertise – wir machen nur Arbeitsrecht. Hochspezialisiert, mit langjähriger Erfahrung.



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